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Als ich am 4.April an der Unfallstelle ankam ahnte ich schon was ganz schlimmes. Meine ersten Gedanken waren wie ich Dich im Rollstuhl spazierenfahre, aber das es ganz schlimm war daran habe ich nicht geglaubt. Etwa 10 Minuten später kam dann der Notarzt und stieg in den Rettungswagen. Ich sah durch die Scheibe wie er Dich ansah und dann mit dem Kopf schüttelte, -da wußte ich es ist alles aus.
Ich ging zu Mama die bei Karl im Auto saß um ihr die Nachricht zu überbringen ,aber wie? Ich sprach sie an und da wußte auch sie es.
Mama ist fast zusammengebrochen und ich stand hilflos daneben.
Etwas später habe ich Dich dann noch im Notarztwagen angesehen. Diesen Anblick habe ich so oft vor den Augen das ich ihn wahrscheinlich nicht vergessen werde.
Wir sind dann mit Karl,Ellen Björn und Melanie nach Hause gefahren. Die vier haben die halbe Nacht mit uns geweint. Ich habe in der Nacht alle möglichen Leute angerufen weil ich nicht wußte was ich machen soll.Da fiel mir Oma Elli ein,rief sie an und sie kam sofort. Oma wußte was in uns vorging da sie fast auf den Tag 5.4.1974 das gleiche Schicksal traf. Damals wurde ihr Sohn,mein Bruder von einem Betrunkenem überfahren.
Am nächsten Tag hatten wir das Haus voller Leute sitzen und alle waren unendlich traurig! Dein Klassenlehrer kam mit einer Abordnung aus Deiner Klasse und ich habe Ihnen etwas über das Rollerfahren erzählt. Mittags waren dann Herr Albrecht und Herr Krahe da ,"Sie erzählten das sie die Schule geschlossen haben, weil niemand in der Lage war etwas zu lernen.
Es kam der Tag der Bestattung.
Wir waren gerade dabei uns fertig zu machen als es klingelte. Ich öffnete und Dein großer Bruder Thorsten zu dem wir einige Zeit keinen Kontakt hatten stand vor mir. Er weinte und mir ging es nicht anders. Es ist schade das man erst durch so einen Vorfall wieder zusammenfindet.
Bei der Beerdigung waren sehr viele Menschen und ich war so verwirrt das ich Oma die mir etwas sagen wollte gar nicht gesehen habe. Danke möchte ich noch Tobias sagen der die Trauerfeier zum größten Teil mitgestaltet hat.
Danke auch an Deine Freunde die Dir an Deinem Sarg Deine Lieblingslieder gesungen haben, (Ich bin in Dir und Die besten sterben jung )beide Stücke von Böhse Onkelz!
Auch jetzt nach acht Monaten fahre ich noch oft zum Friedhof um Dich zu besuchen.
Manchmal kann ich es gut ,ein anderes mal nicht aber ich hoffe dafür hast Du Verständnis, wenn ich es nicht schaffe zum Friedhof zu fahren besuche ich DICH einfach auf DEINER Homepage die wir Dank der Hilfe von Karin Zilch errichten konnten. Ich denke die HP gefällt Dir auch. Für uns ist sie auch ein Teil um die Trauerarbeit zu bewältigen.
Danke an alle die mit uns fühlen und für jedes tröstende Wort
DOMINIC IN MEINEM HERZEN LEBST DU WEITER!!!!!!
Dein Papa
Anbei noch einmal ein besonderes Dankeschön an Karin Zilch
ohne deren Hilfe die Erstellung dieser Homepage nicht möglich gewesen wäre! |